Mittwoch, 15. April 2009

zurück an Land

Meine Reise nach Stockholm war schön.
Überaus schön.
Ich vermag schon fast zu sagen sie hat meine Erwartungen deutlich übertroffen.
Mit dem Partyboot - welches mich in seinen Partyklauen gefangen hatte -
fuhr ich also 17 Stunden über die Ostsee.
Ein Glück wurde ich nicht seekrank.
Es war eine lustige Reise.

In Stockholm hatte ich eine wirklich tolle Zeit.
Gemeinsam mit Teresa und Freunden von Freunden haben wir die kurzen
Nächte in Damaris Wohnung verbracht.
Tagsüber waren wir Picknicken.
Ostereier suchen.
Auf dem Dach und im Park.
Wir waren beim Secondhandshopping.
Noch immer habe ich kein Kleid für die Hochzeit meiner Cousine.

Die Abende waren wir feiern.
Ausgelassen.
Meine Heimreise war ruhiger als die Hinreise.
Ich habe gelesen, an Deck geschlafen. Musikgehört.

An Stockholm könnte ich mich gewöhnen.
Es gibt auch Fotos. Diese sind noch auf der Kamera.
Bald nicht mehr.
Dann werde ich sie mit euch teilen.

Ab heute ist es offiziell, dass ich nach Hause gehen.
Es war ein angenehmes Gespräch.
Geradezu erleichternd.

Heute in zwei Wochen werde ich schon deutsche Luft schnuppern.
Sofern ich meine Flüge nicht verpassen werde.
Ich freue mich.
Auf vieles.

Bis schon sehr bald.
BUCHAS
Marina

Dienstag, 7. April 2009

ahoi Piraten

Noch zweimal schlafen, dann gehe ich an Bord der Silja Festival.
Meine erste richtig große Piratenreise.

Ich verlasse den Hafen Rigas gegen 17 Uhr und schipper dann über die
Ostsee in Richtung Stockholm.
Wo mich am nächsten Morgen meine liebe Teresa dann sehnsüchtig erwarten wird.
Doch die Nacht werde ich in meiner kleinen Koje verschlafen, sofern ich nicht seekrank werde :)
Morgens werde ich dann ausrufen: "LAND IN SICHT" und mit meinem Fernrohr Ausschau nach meinem fast-Geburtstagskind halten.

Ja ich fahre noch ein zweites Mal nach Stockholm um dort gemeinsam mit der Teresa erst
ihren Geburtstag zu feiern und an Ostern dann die Ostereier in Stockholm zu suchen.

Vorraussichtlich werde ich wohl bis Montag Abend dort verweilen.
Dann werde ich wieder an Bord der Regina Baltica gehen und Teresa mit einem weißen Taschentuch auf Wiedersehen winken.

Ich hoffe nur ich werde nicht seekrank. 2x17 Stunden Schiff.
Die Piratenbraut kommt in mir durch.

Leinen los,
Marina


falls ich nächste Woche nicht mehr zurückkommen werde, dann habe ich das Schiff gekapert und fahre dann über das weite Meer.

Mittwoch, 25. März 2009

Lettland von außen - Lettland bei näherem Betrachten

Als wir hier in Lettland ankamen, wurde uns dieses Video gezeigt. Das Video wurde von der lettische Regierung veröffentlicht.
Würde da nicht jeder gerne nach Lettland kommen wollen?



Und hier ist noch ein Video. Jedoch scheint mir diese realistischer zu sein.
Irgendwie kann man diese Videos auch sehr gut auf meinen Freiwilligendienst projezieren:




Achja heute hatte ich mich mit einem Letten unterhalten und er wusste das Wort für "Schranke" nicht auf Englisch. Dann hat er es auf "Lettisch" gesagt.
SCHLAGBAUM...ich hab mich fast fortgeworfen vor Lachen.

Alles Liebe,
Marina

Montag, 23. März 2009

Das Ende

nicht nur das, der Umfrage.
Kommt Zeit - kommt Rat, hatte ich geschrieben.
Ich habe mit meinen Chefs geredet, ihnen alles erzählt.
Was ich fühle, was ich denke.
Sie haben mich verstanden, akzeptieren es.

Gestern habe ich einen one-way-flight nach Hause gebucht.
Ich kann noch immer einen Rückflug buchen, aber momentan sehe ich dafür keinen Grund.
Heute hatte ich auch mitbekommen, wie hinter meinem Rücken geredet wird.
Ich kann und ich möchte das alles nicht mehr.
29. April. 16.25 Uhr. Friedrichshafen.

Das Ende der Umfrage hat also ergeben, wir werden alle zusammen ein Eis essen gehen.
Und anschließend eine Grillparty veranstalten.
Das wird eine Sause.

Alles Liebe
und bis bald.
Marina

Mittwoch, 11. März 2009

Krise

Die Finanzkrise überfällt Lettland immer mehr.
"Macht mir ja nichts", hatte ich mir anfangs immer eingeredet.
Doch mit der Zeit spüre auch ich, wie sie mich immer mehr mit hineinzieht.

Ganz Lettland ist betrübt. Jeden Tag fast hört man von jemandem, der seinen Job verloren hat, oder das Gehalt gekürzt wurde.
Das größte Problem hier ist wohl, dass sie versuchen ein Loch mit einem anderen zu stopfen (Kredite...).

Auch mein Geld (welches alles schon verpulvert wurde) wird leider dazu benutzt größere Löcher zu stopfen.

Überlebenstraining. Live dabei. Hier in Lettland.
Ich wünsche Deutschland, dass es nicht soweit kommt.
Kommt Zeit - Kommt Rat. Hoffe ich.

Bis dahin alles Liebe,
Marina

Dienstag, 10. März 2009

Träumereien

Vorgestern noch war ich am Meer.
Konnte den Frühling riechen. Konnte ihn sehen.
Ich hatte mir schon ausgemalt wie ich mit Sonnenbrille und Sommerröckchen durch die Blumenwiese hüpfen werde in ein paar Tagen.

UMBRUCH:

Gestern brachte ich Manu zum Flughafen.
Ich hatte mein Blümchenkleid angezogen, da ich ja auch den Frühling erwartet hatte.
Das war schon etwas bedrückend.
Auf dem Weg nach Hause fing es an zu schneien.
Und es hatte nicht mehr aufgehört. Ich stand abends an meiner Bushaltestelle und sah schon
von Weitem:
Mein großer roter Doppeldeckerbus mit seinen gelben Lichtern, wie er sich durch die vielen Schneemassen kämpfen muss.

WÜNSCHE:

Ich möchte Frühling. Keine nassen Füße.
Ich möchte einen günsitgen Flug im Mai nach Hause, keinen teuren.
Ich möchte Geld haben um mir etwas Leckeres zu essen zu kaufen.
Ich möchte Strom haben in meiner Wohnung um Musik zu hören.

Das ist alles was ich möchte.
Bucas
Marina

Mittwoch, 4. März 2009

FRÜHLINGS-UMFRAGE

soo, nachdem bei meiner letzten Umfrage niemand mitabgestimmt hat, möchte ich nun hier vermerken, dass sich links eine Frühlings-Umfrage befindet.

Montag, 2. März 2009

Back to the seventies...

Ich habe Besuch. Jetzt nur noch zwei nette Menschen. Bis gestern war auch noch meine liebste Teresa hier bei mir. Viel Spaß hatten wir. Ich erzähle euch ein wenig von unseren lustigen Tagen hier in Lettland. Am Freitag waren wir dann alle komplett.
Im unteren Bild kann man all meinen Besuch sehen.
Teresa, welche aus Stockholm angereist war. Manu, welcher schon seit Dienstag aus Bremen (Kassel) angedüst war und der Niko. Ein Freund vom Manu, ist am Freitag dann noch angekommen.

Hier waren wir in der Frenchbar. Freitag abends, bevor wir zum lustigen Hippie Karneval in der Kunsthochschule gegangen sind.Die Frenchbar ist meistens der Ausgangspunkt für abendliche Aktivitäten in Riga.
Nur das Bier haben sie dort gewechselt...BÄH.

Bis Freitag hatte ich noch nicht gewusst, dass die Letten SO feiern können.
Ich muss ehrlich sein und sagen, wenn in Deutschland die "Fasnet" so wäre, dann wär
die gleich noch viel toller.


Die Party-people waren supertoll verkleidet. Die Feier war 4-stöckig in einer wunderschönen Kunstakademie. Im Keller gab es dann auch noch wunderbare Live-Musik.
Es gab miiiindestens 10 verschiedene Tanzräume. Von allem ein wenig. Es war wunderbar.
Ich freue mich, dass ich das mit meinen lieben Freunden aus Deutschland erleben konnte.

Irgendwann hat Niko aber leider die Müdigkeit überfallen.
Nee, nee. Sowas gibts hier nicht. Da habe ich mir die Trompete des Ska-Band-Trompeters ausgeliehen und ihn wieder wachtrompetet. hehe...



Ich muss noch einmal erwähnen wie toll die Kostüme waren. Die meisten Hippies hatten sich wohl wirklich die alten Klamotten von Oma oder Mami aus dem Schrank gemopst.

Das hier ist also der Niko. Niko hat sich wohl ins Durex Zelt verlaufen.
Danach kam er uns dann so vollgepinselt entgegen gelaufen. Aber immerhin war er dann endlich auch ein wenig verkleidet."Die Welt, die Welt sieht wie gepudert aus"....Als wir morgens uns auf den Weg zum Bahnhof machten. Es sah wunderschön und puderzuckerweiß aus. Da stampften wir also durch den Schnee in Richtung Bahnhof.
(gewisse Personen kuschelten auch mit dem Schnee...heheeee)


Im Hintergrund sieht man noch das riesige Freiheitsdenkmal Rigas. Im Vordergrund seht ihr mich :)

Wir hatten es nicht leicht, wie man hier erkennen kann.

"Der Wind der Wind der himmlische Kind" hatte das Bedürfnis uns den Weg noch schwerer zu machen.
Aber schön war es trotz allem.
Teresa und ich - verschmolzen zu einer Person :)


Ein neuer Tag ein neuer Abend.
Nach ein paar Stunden Schlaf gingen die Partyvorbereitungen dann auch schon wieder los.

In meiner Organisation/Club/Arbeitsstätte, hatte ich ein paar nette Leutchen eingeladen.
Mitarbeiter, Schüler, Letten, Deutsche, andere Freiwillige aus allen Herrenländer...
Es war ein rauschendes fest, wie ihr auf den Fotos vielleicht auch erkennen könnt.


Und hier haben wir noch unseren letzten Abend alle zusammen bei mir in meiner gemütlichen Wohnung verbracht...

Nun hat uns die Teresa leider wieder verlassen und auch der Niko wird morgen früh (früh früh!) den Heimweg ins Münsterland antreten.

Wie ihr also sehr, kann man, wenn man möchte auch wirklich viel Spaß hier bei mir haben.

Bei Interesse eines Besuches meldet euch einfach, ich freue mich riesig.

Ich hoffe euch geht es auch so gut wie es mir geht.
Abgesehen von der kleinen Erkältung.

Alles Liebe.
Buča (gesprochen: Butscha)
Marina

Donnerstag, 19. Februar 2009

hej hej...zurück in Lettland

fünf schöne Tage in Stockholm,
es wurde einmal wieder Zeit euch zu berichten. Berichten darüber, wie es mir hier so geht.
Um ehrlich zu sein ich bin relativ selten hier.
Immer bin ich unterwegs. Zumindest an den Wochenenden.
Da sich hier ansonsten nicht sooo viel verändert hat, werde ich euch nun
von meinem wunderbaren Ausflug nach Stockholm zur Teresa erzählen.
Meine Anreise war wie immer eine Katastrophe. Ich habe verschlafen und hatte zu wenig Geld für meinen Bus nach Riga.
Jedenfalls konnte ich direkt in Flugzeug einsteigen, super, oder?
Dieser Blog-Eintrag wird eher eine Bildgeschichte nehme ich an.
Ist ja auch interessanter.
Wir haben uns die 5 Tage immer wieder die Stadt angeschaut.
Stockholm ist wunderschön. Und so viel Wasser. Aber kalt wars. Brrrr.
Am Freitag abends war die Entscheidung dann schwer.
Zur Auswahl standen: Moneybrother & Johnossi oder
Friska Viljor & We're From Barcelona
Wir entschieden uns für das letztere Konzert. Und es war eindeutig die richtige Entscheidung.
Friska Viljor haben zuerst gespielt. Es war wirklich wirklich toll.
Um 00.00 Uhr war Valentinstag. Rote Ballons fielen vom Himmel. Viele. Sehr viele. Es war wie ein großes Luftballonmeer. Oder auch wie früher in den McDonalds-Spielplätzen mit den vielen Bällen.
Aber die zerstörerische Masse hatte das Bedürfnis alle Ballons kaputt zu machen.

Aber nicht MEINEN. Mein Ballon habe ich behütet und beschützt. Ich habe mit ihm getanzt und wir hatten viel Spaß miteinander.

Und Teresa glaub ich auch :)Doch jeder schöne Abend hat ein Ende. Doch unserer nicht. Wir hatten noch ein kleines Nachfest mit Simmon und Bumba (Katze und Ballon)
Am Samstag gings dann los. Gespannt wie ein kleiner Flitzebogen und voller Vorfreude.
Ins Junibacken Museum. Das ist das Astrid Lindgren Museum. Dort waren wir die einzigen über 15 ohne Kinder. Aber das war uns egal. Es war wunderschön. Kindheitserinnerungen.
Michel, Pippi und Karlsson vom Dach. Alle waren sie da und wollten mit uns spielen.


Ich musste mal - auf Pipis Plumpsklo. Mit Sternchen :)
In den Fußstapfen von Pippilotta

Grüße vom JUNIBACKEN!!!!



Und um diesen schönen Tag noch schöner zu machen, gingen wir noch etwas spazieren.
Und genossen den wunderschönen Sonnenuntergang...Schnell nach Hause (in ein ziemlich schönes Haus, das wir ganz für uns alleine hatten), etwas Nahrung zu uns nehmen. Hübsch machen...man beachte Picasso im Hintergrund....hui hui
Anschließend gingen wir dann tanzen. Ganz wild. Endlich mal wieder. Mit meiner Lieblingstanzpartnerin. Ach das war schön. So wie damals immer.

Nach der ganzen Tanzerei machten wir uns auf den Heimweg. Doch wir hatten 20 Minuten Zeit, bis unsere Bahn dann kam. Wir waren noch voller Energie. Die Rolltreppen mussten als Kulissen herhalten.
Am nächsten Morgen durfte ich wieder nicht ausschlafen. Immer wurde ich geweckt. Aber es hat sich gelohnt. Wir machten uns auf in die Innenstadt, wo ein kleines "release-Konzert" des neuen Mando Diao Albums war.
In einem Plattenladen. Zu allem war es auch noch gratis. Und akustisch. Es war schön.
Abgesehen von der kreischenden Groupie-Meute. Aber das war schon ok.
Da liefen sie also an uns vorbei. Zur "Bühne". Der liebe Gustav war leider nicht dabei.
Aber n Freund, gell Teresa :)
Nach dem Konzert gabs dann noch Autogramme und Fotos. Nach dem gewöhnlichen Smalltalk sind wir dann ins Musikmuseum gegangen, aber ohne die Jungs :)
Dort wars auch lustig. Viele Instrumente zum Ausprobieren. Anhören. Anschauen.


Ich werde wieder nach Stockholm kommen, nur schon wegen all den tollen Second Hand Läden.
Das ist wirklich super. Schade, dass ich nur einen Rucksack als Gepäck hatte, da passte nicht so viel rein.
Danke für die schöne Zeit. <3
Am Dienstag kommt Manu, am Donnerstag Teresa und am Freitag ein Freund vom Manu.
Deshalb feiern wir ein großes Fest am Samstag.
Ich melde mich wieder.
Alles Liebe.
NARRI NARRO - ich vermiss das so...
eure
Marina